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Warum und in welcher Höhe sollte man eine Rücklage für Notfälle bilden?

Nachdem ich in diesem Artikel der Frage nachgegangen bin, ob und in welcher Höhe man einen Bargeldvorrat halten sollte, geht es diesmal um die Frage, in welcher Höhe man eine Rücklage für Notfälle bilden sollte. Unter Notfällen verstehe ich hier ungeplante Ausgaben, die mit dem regulären Einkommen nicht abzudecken sind. Der  Grund für die Bildung einer Rücklage ist, dass man ohne Rücklage (tiefer) in die Schulden getrieben wird und so neben den ungeplanten Ausgaben auch noch die Zinsen für den aufzunehmenden Kredit abtragen muss, die in der Summe durchaus beachtlich sein können. Es kann auch ein Problem sein, kurzfristig einen Kredit in der erforderlichen Höhe zu erhalten. Vor allem aber bilden eine Rücklage für den Notfall einen 'Puffer', der einen ruhiger schlafen lässt und im Falle eines Falles nicht gleich die ganze finanzielle Situation in ihren Grundfesten erschüttert. Beispiele für Notfälle sind unerwartete größere Reparaturen am Auto oder der Heizungsanlag...

Sollte man einen Vorrat an Bargeld halten und falls ja, wie hoch sollte er sein?

Vor kurzem wollte ich Bargeld an einem Geldautomaten abheben und habe dabei festgestellt, dass meine ec-Karte zum Jahreswechsel abgelaufen war und ich keine neue Ersatzkarte erhalten hatte. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt kaum noch Bargeld übrig, musste aber am nächsten Tag einkaufen und tanken. Ein Anruf bei meiner Bank ergab, dass die Lieferung einer neuen Karte circa eine Woche dauern würde.

Die Zielhierarchie der Durchsatzrechnung

In der  Durchsatzrechnung  gibt es eine sehr klare Hierarchie von Zielen, die verfolgt werden sollten. Dies erleichtert betriebliche Entscheidungen in der Praxis deutlich.

Betriebsausgaben (Operating Expenses, OE)

Unter dem Begriff  Betriebsausgaben (Operating Expenses, OE)  werden in der  Durchsatzrechnung  aller Ausgaben des Unternehmens verstanden, die weder zu den  Echten Variablen Kosten (TVC)  noch den  Investitionen (I)  gehören. Beispiele dafür sind Mieten, Löhne und Gehälter, Ausgaben für den Vertrieb sowie sonstige allgemeine und administrative Ausgaben. Auch der Ausschuss in der Produktion gehört zu den Betriebsausgaben, denn er wird ja nicht Bestandteil der verkauften Produkte.

Investitionen/Inventar (Investment/Inventory)

Die  Investitionen/Inventar (Investment/Inventory, I)  stehen in der   Durchsatzrechnung   für das Kapital, das im Unternehmen investiert ist. Damit sind nicht nur Rohstoffen und Warenbestände, sondern auch die für die Produktion benötigten Ressourcen, wie Büroausstattung, Fuhrpark, Maschinen und Grundstücke. In Service-Industrien gehören zu den Investitionen auch Investitionen in Fähigkeiten und intellektuelles Kapital, beispielsweise in Form von Lehrgängen, Kursen und Schulungen, sowie die Aufwendungen, die für Vertragsverhandlungen und die Angebotserstellung anfallen.